Vergangene Nacht hatte ich dann aber doch erstmal gehörig mit meinem Jetlag zu kämpfen - entschädigt wurde ich allerdings mit der nächtlichen Aussicht auf Manhattan, die selbst von dieser hinterletzten Ecke Brooklyns aus nicht zu verachten ist:
Heute Morgen gings dann halbwegs frisch mit Jan (Oberdieck, meinem Braunschweiger Siemens-Praktikantenkumpel, bei dem ich auch wohne) nach Midtown Manhattan. Erstmal hat er mich schön in sein Bürohaus geschmuggelt - Vorwand am omnipräsenten Türsteher-Security- Schwarzen: Vorstellungsgespräch bei Siemens (haha, als würde ich bei dem korrupten Laden anfangen wollen, und haha, als wollten die mich haben) - und dann ab auf's Dach (wo übrigens auch hin und wieder Unterpintenfotos mit Gisela Bündchen [sic!] für Victorias Secret entstehen:
Top, oder? Find ich auch. Danach gings zu Fuß und alleine weiter, erstmal zum Times Square mit all seiner unnützen Werbevollballerung, auf die sowieso kein Mensch achtet außer Touri-Trottel wie ich.
Später habe ich dann fast wie King Kong das Empire State Building erklommen (warum hat der blöde Affe eigentlich nicht auch den Fahrstuhl genommen? Idiot), mit exquisiter Aussicht, die sogar die 18$ entschädigten.
Von der Höhenluft ganz bis zur Duseligkeit euphorisiert bin ich dann in einen ÖPNV-Bus eingestiegen und Richtung downtown weitergefahren. Ma und Pa, haltet euch fest: ich bin am Washington Square ausgestiegen und habe tatsächlich allerdings euer Hotel gar nicht gesehen, weil ich auch gar nicht weiß, wie es heißt! Nicht schlecht, oder? Die Gegend da unten, also Greenwhich Village und SoHo, ist aber sehr schön und ruhig und sehr anders als das wuselige Midtown.
Tja, und dann ging leider mein Kameraakku leer - zu blöd, denn dadurch kann ich Euch weder die Ground-Zero-Baugrube, noch den Blick auf die Freiheitsstatue, noch meinen Gang über die Brooklyn-Bridge präsentieren. Zu blöd.
Was bleibt nach dem ersten Tag: Viele gute Eindrücke, aber auch schmerzende Abdrücke (an den Mauken). Mehr beim nächsten Mal!
Basti