Freitag, 29. Juni 2007

Ich bin gut in Mexiko angekommen. Die Fahrt Busfahrt vom Mexico City Airport nach Puebla war eine Fahrt der Kontraste: Noch nie hab ich in so einem neuen, modernen und komfortablen Bus gesessen, die 2 stuendige Fahrt fuer gerade mal ca. 15 Euro. Noch nie habe ich so eine endlos riesige Stadt gesehen wie Mexiko City (und das sogar nach Ankunft aus dem riesigen New York), und krasse Armut hab ich zwar auch schon woanders gesehen (z.B. in Aegypten oder auch in New York), aber so geballt wie in den Aussenbezirken von Mexiko City sieht man das auch nicht so haeufig. Allerdings gibt es hier in Mexiko auch viel Reichtum (auch materiellen, nicht nur kulturellen), der ist nur leider sehr ungerecht verteilt.

Puebla ist wahrscheinlich eine eher reiche Stadt, auf jeden Fall sehr sauber und gepflegt. Natuerlich haben auch die Deutschen hier ihren guten Einfluss, denn das VW Werk, was bis vor kurzem noch Kaefer und heute vor allem New Beetles produziert, ist auch hier in Puebla. Kaefer fahren hier noch ne ganze Menge rum, sehr lustig! Jetzt ein paar Fotos:


Normale Strassenszene in Puebla (mit echter mexikanischer Frau samt Kindern!)


Meine Spanisch-Konversationslehrerin Jesna auf dem Mercado de las Artesanias (Kuenstlermarkt - zur Erklaerung: vormittags habe ich 4 Stunden Spanischunterricht im Klassenraum, nachmittags 1 zu 1 Konversationsunterricht)

Mein Zimmer: Alt, aber sauber und geraeumig (ich glaube, dass war das Schlafzimmer meiner Gastmutter und ihrem verstorbenen Ehemann - hoffentlich ist er nicht in meinem Bett dahingeschieden!)


Strasse mit Autobus (der Begriff "Hop on - hop off" erfaehrt hier uebrigens eine ganz neue Bedeutung, weil die Busse nie richtig anhalten. Nix fuer schwache Nerven und Gehbehinderte!)


Und tausende wunderschoene Kirchen gibts hier (nicht das mich Kirchen normalerweise uebermaessig interessieren, aber viele hier sind wirklich sehenswert - vor allem dank der Heiligenbilder mit Indiogesichtern...Jesus mal anders)

Und das ist meine Spanischgruppe. 99% Amerikaner, aber an die hab ich mich ja mittlerweile ganz gut gewoehnt.

Ein andermal mehr. Bis spaeter!

Dienstag, 19. Juni 2007

Nach zwei Monaten wirds wohl mal wieder Zeit!

Meine Zeit bei der UNO ist rum! Wie immer krass, wie schnell die Zeit vergehen kann. Das Praktikum war insgesamt absolut klasse und hat mich persönlich und fachlich absolut weitergebracht. Was passiert als nächstes?

Nun, für alle Unwissenden: Es geht nach México! Zunächst für einen 4-wöchigen Sprachkurs nach Puebla, und danach auf Rundreise, die mich aber irgendwann im August wieder in die USA zurückführen muss, damit ich endgültig meine Heimreise antreten kann. Demnächst wird's hier also womöglich einige interessantere Bilder geben...


Was ist sonst so passiert in letzter Zeit, abgesehen vom Malochen?

Also, Ende Mai waren wir (das heißt sechs deutsche Jungs und Helene aus Frankreich als einzige Frau, die Ärmste!) über's lange Wochenende in Boston.


Das war ziemlich witzig. Vor allem das Schabernacktreiben mit Janni und Konsorten auf dem Harvard Campus. Braunschweiger Jungs eben.


Außerdem haben Helene und ich uns für einen Tag ein Auto gemietet und sind nach Cape Cod rausgefahren.


Letztes Wochenende war ich bei meiner Holland-Freundin Jamie in ihrer Heimatstadt Buffalo am Lake Erie. Sie hat mir alle wunderschönen Ecken ihrer Stadt gezeigt (okay, so viele sind's nicht, aber die Stadt is besser als ihr Ruf)...


Außerdem haben wir original Buffalo Wings gegessen, in jenem Lokal, der Anchor Bar, wo die irgendwann mal erfunden wurden. Verdammt! Die waren echt lecker..


Ansonsten war mein Besuch natürlich nicht ganz uneigennützig, Jamie durfte mich nämlich am nächsten Tag zu den nahegelegenen Niagara-Fällen fahren.


Fand sie aber nich so schlimm...


Trotzdem hat mir zur Strafe aber erstmal schön eine garstige Möwe mit Inbrust auf die (gottseidank beponchote) Schulter geschissen.


Am nächsten Tag bin ich noch mit dem Bus nach Toronto gefahren. Ganz nette Stadt, und ich bin mal in Kanada gewesen. Da auf dem CN Tower, dem höchsten Gebäude der Welt, gibts nen Glasfußboden, wo einem ordentlich die Muffe geht.

Auf dem Rückweg in das gelobte Land haben mich übrigens zwei Grenzer verhört, was ich denn in den USA wollte und warum und wen ich da kenne und wann ich bitte wieder ausreise und und und.. Charmant! In die DDR einzureisen war bestimmt ungefähr genauso.

Das erste längere USA-Kapitels meines Lebens ist also fast abgeschlossen. Ich lass' Euch wissen, wie es in México weitergeht.

Un saludo