Sonntag, 18. März 2007

Hallo!

Jaja, ich weiß - der Schlendrian hat sich schon wieder eingeschlichen, meine Blogeinträge werden seltener und seltener... Das hängt mit zweierlei zusammen: Erstens passiert hier zumindest nicht im Stundentakt ein berichtenswertes neues Highlight, und zweitens bin ich so viel unterwegs bzw. so selten zu Hause, dass kaum Zeit zum Schreiben bleibt. Hach.

Die vergangene Woche war für viele Mitpraktikanten leider schon die letzte, dass Praktikantenprogramm endet offiziell nach zwei Monaten - deswegen sind zum Abschied auch schon so einige Krokodilstränchen und auch mal wieder so einige Tröpfchen Alkohol geflossen.

Byebye, meine Freunde.

Auch das Familienfoto mit dem Chef wurde zum Ende noch schnell geschossen.


An dieser Stelle ein kleines Suchspiel: Wo bin ich in diesem Bild? Zur Hilfe ein kleines Referenzfoto: (Kleiner Tip: Die Bierflasche fehlt im Gruppenbild. Kleine Anmerkung: Man muss auch Mut zur Hässlichkeit beweisen können.)




Gottseidank bleiben nicht wenige Praktis so wie ich ein bißchen länger. Dementsprechend wirds wohl auch in näherer Zukunft nicht langweilig.

Nun ein kleiner Hinweis zum ostamerikanischen Wetter: Am Donnerstag bin bei gefühlten schwülen 20°C das erste Mal ohne Jacke zur Maloche gegangen. Abends war's dann schon deutlich kühler, und am nächsten Morgen: Schneesturm. Tja.

Im Schnee fand dann am Samstag auch der alljährliche St. Patrick's Day statt, der irische Nationalfeiertag, der von den New Yorkern nur allzugerne als Vorwand für viel vormittäglichen Biergenuß und unanständiges Verhalten genutzt wird. Unanständig waren auch die tausenden nackten Männerbeine, die es auf der Parade auf der 5th Avenue zu sehen gab.


Müsste ich nun nich haben, bei Minusgraden und Windböen im kurzen Röckchen umher zu spazieren, aber wenn's ihnen Linderung verschafft...


Das wärs, bis bald!

Samstag, 3. März 2007

Der erste Monat ist rum

Hallo hallo!
Die Wochen fliegen hier nur so an einem vorbei, das ist unglaublich. Einen Monat ist jetzt schon rum, und mittlerweile hat sich eine relative Routine eingependelt aus täglichem Arbeiten, abendlichen (i.d.R. zu kostenintensiven) Afterworkaktivitäten und wochendendlichem Zeitvertreib.


Hier waren wir beim Bowling...

Übrigens erkennt man auf diesem Foto leider überdeutlich, was ich für ein spitzknochiger Spargeltarzan bin (Eltern, danke für die tollen Gene...). Gewonnen hab ich auch nicht an dem Abend, im Gegenteil.

Letztes Wochenende haben wir spontan mal ein Auto gemietet, was hier sehr einfach und unkompliziert ist, und einen kleinen Roadtrip veranstaltet, und zwar zuerst nach Sandy Hook in New Jersey.





Im Hintergrund kann das geübte Auge New York erkennen - so richtig entkommt man der Stadt halt doch nicht. Das unten links ist übrigens ein ortsansäßiger, handelsüblicher Hund.

Danach sind wir noch weiter nach Atlantic City gefahren, das Las Vegas der Ostküste. Außer Casino-Hotels gibt es da nicht wirklich viel, und mit knappem Budget hält sich der Spaß in relativen Grenzen. Meine Spielerkarriere begann und endete am Roulettetisch (dem einzigen Spiel, das ich verstehe): 20 Dollar Einsatz, 20 Dollar verloren, bye bye.

Auf dem Rückweg nach NY mussten wir dann volltanken: 22 Dollar. Kann man mit leben...

Bis demnächst!