Samstag, 14. April 2007

So, mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Am Anfang des Monats bin ich umgezogen, in eine 2er WG mit Katrin, die auch aus Deutschland kommt. Mein neues Zimmer hat tatsächlich Möbel, ist größer und sauberer und netter und überhaupt viel besser als mein altes Zimmer. Und, es ist doch schon relativ dicht an Manhattan dran... selbst wenns immer noch "nur Queens" ist, hat man wenigstens nen netten Ausblick vom Dach.


Relativ bald stand dann auch schon die Feuerprobe im neuen Domizil an, nämlich das verstopfte Klo wieder freizukriegen. Nachdem erste Versuche gescheitert waren, die Verstopfung mittels selbstgebautem Drahtinstrument zu lösen, hat der gute alte Pümpel schlussendlich die Rettung gebracht. Weitere Details auf Anfrage.


Dann war Elisa für zwei Wochen hier. Eine gute Gelegenheit, mal wieder etwas klassisches Sightseeing zu machen...


...aber nicht nur. Einen Tag lang haben wir uns mal etwas weiter herausgewagt aus der Stadt und wunderbar heruntergekomme Orte gefunden.

Coney Island zum Beispiel, mit dem welt- oder zumindest stadtbekannten Vergnügungspark am Strand (mit angrenzenden Sozialwohnblocks und Müllfeldern), der in den 1920ern mal ganz groß, hip und der letzte Schrei war, seitdem aber nicht mehr wirklich modernisiert wurde.







Trotzdem hat Coney Island definitiv Charme, und insbesondere die so harmlos wirkende "Cyclone"-Achterbahn von 1927 hat es in sich. Ich hatte Todesangst.
Übrigens hat sich hier gerade eine Bürgerbewegung formiert, die verhindern will, dass Coney Island plattgemacht und ein moderner Freizeitpark hingebaut wird. Meine Stimme haben sie.

Später gings dann weiter ans andere Ende der Stadt, in den Flushing Meadows Park in Queens. Da, wo auch die ATP Tennisturniere stattfinden, war in den 40ern und 60ern Weltausstellung, und einige Relikte sind davon übrig geblieben - natürlich auch alle wunderbar heruntergekommen (der gemeine Amerikaner hat's anscheinend nicht so mit dem Instandhalten)...




...aber irgendwie nett.

Natürlich hab ich Elisa auch die UNO gezeigt...


Mit dem tollen Ausblick angegeben, den wir (genau genommen andere, mein Büro hat ja kein Fenster..) aus unserem Office haben...



Mit meinem Schreibtisch angegeben (der eigentlich ganz normal und daher gar nicht angebenswert ist bzw. weil ich mittlerweile sowieso an einen anderen umziehen musste)...



Ihr einige aus dem Team vorgestellt...


Und sie noch ein bißchen rumgeführt, wo man als normaler Besucher nicht so einfach hinkommt...


Insgesamt haben wir uns bemüht, so viel typisch Amerikanisches zu machen wie möglich, etwa täglich nur Fastfood essen, zum Baseballspiel gehen (bei den NY Yankees)...


...Königspythons im Stadtpark zu streicheln...


...oder sich mit einer Elefantenherde fotografieren zu lassen...


Was der gemeine Amerikaner halt so macht in seiner Freizeit.

Bis demnächst.