Insgesamt war es aber wirklich sehr witzig im Jungle zu pennen, und das sehr gute Restaurant am Platze hat die Unannehmlichkeiten der Unterkunft wieder wettgemacht.
Am naechsten Tag sind wir dann zu den Mayaruinen von Palenque gefahren, die an einem Berghang im Urwald gelegen sind...

Danach gings weiter zu den Wasserfaellen von Misol Há...

Und Agua Azul (die mich sehr an die Krker Wasserfaelle in Kroatien erinnert haben)...


Anschliessend haben wir eine zweitaegige Oekoturismus-Erkursion in den Lancandón Jungle im Sueden Chiapas' gemacht, wo es wunderschoene Seen und Landschaften gibt.


Unser Tourguide hat uns auch zu alten Begraebnisstaetten der Lancandón-Ureinwohner gefuehrt.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Chiapas wunderschoen und definitiv eine oder mehr Reisen wert ist!Nach all diesem Reisestress hab ich mir erstmal drei Tage an den (fast) vergessenen Pazifikstraenden Suedmexikos gegoennt, mit Schnorchen, Buchlesen und Nichtstun.

Seit einigen Tagen bin ich nun in Oaxaca (Oa-Ha-Ka), einer schoenen, mittelgrossen Kolonialstadt in Suedmexiko. In dem Hostal, in dem ich hier penne, hab ich wieder neue Traveler kennengelernt, zum Beispiel Hannes aus Suedtirol...

Natuerlich gibts auch hier in Oaxaca wieder Tonnen von Ruinenstaetten (wie ueberall in Mexiko), wie hier auf Monte Albán oberhalb der Stadt (wo wir uns idiotischerweise in der uebelsten Mittagshitze mit dem Fahrrad hochquaelen mussten. Die Aussicht und die anschliessende Abfahrt waren aber eine gute Entschaedigung)...

Heute sind wir nach El Tule, ein benachbartes Dorf gefahren, wo auf dem Kirchplatz ein ueber 2000 Jahre alter Baum mit fast 60 Metern umfang steht... Das gaebe ordentlich Feuerholz, mannmann.


Abschliessend zu erwaehnen ueber Oaxaca ist, dass hier morgen Gouverneurswahlen sind. Das ist insofern wichtig, als dass die Stadt seit ueber einem Jahr mehr oder weniger im Belagerungszustand der APPO ist, einer von Lehrern gegruendeten Volksvereinigung, die den anscheinend zutiefst korrupten Gouverneur Ulises Ruiz stuerzen will. Vor einem Jahr kam es hier zu Ausschreitungen, bei denen wohl mehrere dutzend Protestanten, Maenner, Frauen und Jugendliche, von der Polizei erschossen oder erschlagen wurden. Auch wird davon berichtet (allerdings nicht in grossen, internationalen Medien), dass wiederholt Regimekritiker verschwunden sind. Es wird erwartet, dass es neue Proteste gibt falls Ruiz die Wahlen gewinnt, was als unwahrscheinlich gilt und daher wahrscheinlich Wahlbetrug waere. Auch das ist Mexiko.
Ich bin gespannt, was hier demnaechst passiert (aber keine Sorge, ich halte mich raus!).
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