Ansonsten bin ich am Donnerstag umgezogen, von meiner Übergangsbleibe in Brooklyn in mein neues Domizil nach Queens, was mir morgentlich eine halbe Stunde mehr Schlaf ermöglicht. Dafür nehme ich sogar einige Komforteinbußen in Kauf bzgl. Sauberkeit und Möblierung meines Zimmers (im Gespräch mit Mitpraktikanten hat sich diesbezüglich schnell der Begriff der "New York Shitcave" etabliert). Hier ein kleiner Eindruck vom Umzugsabend:
Des Weiteren habe ich mich in der ersten Woche sehr um Anschluss bei den anderen (schon seit Mitte Januar in NY weilenden) Mitpraktikanten bemüht. Und wie geht das am besten und einfachsten? Mit Alkohol! ...
... Der Pole Tomek (links) hatte an jenem Freitagabend übrigens großzügig für den Wodka gesorgt, während der Deutsche Georg (links neben mir) sich es nicht nehmen ließ, mit einer urdeutschen Köstlichkeit - Jägermeister - gegenzuhalten. Wohlgemerkt - das war (leider) nur das Vorglühen. An die Bar in Brooklyn, in der wir nach etwa einstündiger Ubahnfahrt + anschließendem Verlaufen um etwa halb 2 morgens eintrafen, kann ich mir nur noch rudimentär erinnern. Dennoch war die Stimmung super, das nenne ich Völkerverständigung! Ich werde den werten Herrn Sicherheitsratsbotschaftern demnächst mal diskret vorschlagen, einfach mal einen zusammen zu heben, dann regeln sich die Probleme der Welt von ganz alleine.
Am Samstag bin ich dann mit einigen Mitpraktis zu einem Basketballspiel (New Jersey Nets vs. Orlando Magic) gegangen. Ich sage nur soviel: Epileptiker sollten sich von derartigen Veranstaltungen lieber fernhalten - ein derartiger Overload an Leuchttafeln, Diskolichtern, Cheerleadertanzeinlagen, "Everybody clap your hands" und "make some noise!!!!"-Animationen hat selbst bei mir beinahe Anfälle ausgelöst! Dennoch war es ein äußerst ami... äh amüsantes Spektakel.
Besonders bewegend war die Gospeldarbietung der US-Nationalhymne inkl. Militärabordnung unmittelbar vor Anpfiff, bei der sogar ich aufstehen musste. Wäre ich sitzen geblieben, wäre ich vermutlich postwendend gesteinigt worden.
Ach ja, die Nets haben übrigens gewonnen mit 93:78. Obwohl mir persönlich das eigentlich halbwegs egal war, muss ich gestehen.
So, das wärs erstmal wieder - bis zum nächsten Mal!
1 Kommentar:
Hi Basti,
cooles Blog! Dass du nicht jeden Tag was schreibst, kann ich verstehen. Ich bin schon in Island nicht dazu gekommen, wie muss das erst in NY sein? Am 9.03. komme ich auch für leider nur zwei Wochen, um bei den National Model United Nations auch mal ein bisschen UNO zu spielen. Hast du schon rausgefunden, ob die das Kartenspiel kennen? Willst du mir nicht einen Report über die Haltung des Staates Qatar zu den Themen der höchstwichtigen Tourismusorganisation der UN schreiben;-)?
Viele Grüße, wir sehen uns bestimmt mal da drüben!
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